Mitglieder

MiriamDas ist Miriam. Miriam studiert geflissentlich den Master der Theaterwissenschaft in Leipzig und ist auch sonst überaus engagiert in den Weiten der kulturellen Flur. Zum Beispiel hat Miriam schon Praktika in der Öffentlichkeitsarbeit für das FFT Düsseldorf und das LOFFT.Leipzig gemacht. Außerdem eine Dramaturgiehospitanz am Centraltheater, und war Hospitantin und Darstellerin bei Schorsch Kamerun in der skala Leipzig. Gerade eben erst ist Miriam aus Schweden wiedergekommen, wo sie versucht hat, in ihrem Praktikum am Goethe-Institut die Stockholmer Kulturlandschaften zu erkunden. Das ist ihr natürlich nicht vollständig gelungen, vielleicht ist auch einfach viel im Schnee auf ihrer Hundeschlittenfahrt durch Lappland verloren gegangen. In ihrer Freizeit redet Miriam gern mit Menschen, trinkt hier und da einen Grauburgunder und liest auch mal ein Buch. Und dann gibt es da natürlich noch FormLos, das irgendwie all diese Dinge vereint und Miriam sehr glücklich macht.

 

BieneSabrina, die man auch Biene nennen darf, würde fürchterlich gerne wieder in Leipzig leben, arbeitet aber momentan in Stuttgart beim Deutschen Evangelischen Kirchentag als Abteilungsleiterin der Programmabteilung. So richtig mit viel Arbeit, wie ihr das eben gefällt. Theaterwissenschaft zu studieren, war für sie eine tolle Möglichkeit viele Erfahrungen zu sammeln, die sie auch heute noch wichtig findet. Sie sagt oft „verrückt“. Das könnte daran liegen, dass sie glaubt, alle anderen wären es. Was da wirklich zutrifft, weiß man nicht genau. Ihre Leidenschaft ist das Organisieren und Zusammenbringen kreativer Ideen und seit neuestem auch so Webseiten-Quatsch und Video-Zeug, womit sie sich auch bei FormLos gerne beliebt macht.

 

 

Laura

Laura ist aus Frankfurt. Frankfurt am Main. Ein wichtiger Unterschied wie Laura gern betont, denn sie ist ein Metropolenkind. Das sieht man daran wie schnell Laura läuft und wie schnell Laura redet (das liegt natürlich daran, dass sie so schnell denkt!). Nach ihrem erlebnisreichen Aufenthalt am Theatre Granit in Belfort in Frankreich hat sie in Leipzig ein neues Zuhause gefunden, was nicht zuletzt an FormLos und deren künstlerischen und lehrreichen Arbeit lag. Dank ihres Erasmusaufenthalts in der kleinen Stadt Ayr am Meer in Schottland fließt jetzt auch das Englisch (und das schottisch „Ay I ken“). Seit 2015 ist sie Dramaturgin und Assistentin der Theatergruppe des Vereins Interaction Leipzig. Als Wissenschaftlerin hat sie dort eine einmalige Forschung gemacht…wie es damit weiter geht, das wird sich noch zeigen. Ab Oktober ist erst Mal der Master of Arts der Theaterwissenschaft an der Uni Leipzig in trockenen Tüchern. Neben dem vielen Theater hat Laura auch als Mentorin der Schreibwerkstatt in der VILLA gearbeitet. Sie diskutiert gern – im Beisein vieler lieber Menschen und ein oder zwei Staropramen vom Fass, spinnt Ideen, lacht, joggt, liest und reist gerne – besonders durch Schottland und Albanien.

 

 

LinnLinn ist eine coole Sau. Was viele nicht wissen: Sie ist eigentlich Engländerin und mindestens vier Jahre lang 21. Außerdem ist sie Bandmanagerin, Leipzigerin aus Leidenschaft, Thüringerin im Herzen und kann mit den Ohren wackeln. Sie fasziniert sich für sehr viele Dinge und nicht zuletzt für das Leben und wie man sich über dieses austauschen kann. Wenn sie groß ist, möchte sie daher beruflich mit anderen Menschen Theater diskutieren – als Öffentlichkeitsarbeiterin oder Maskenbildnerin. All diese Dinge macht sie schon sehr lange in ihrem Ehrenamt. Sie ist ganz und gar formlos: schüchtern und überheblich, großherzig und abgebrüht. Lynskeys Motto? “Freunde, das Leben ist lebenswert.”

 

 

MariaAls Maria im Oktober 2008 ihr Germanistikstudium in Leipzig begann, wagte sie nicht, sich vorzustellen, wie diese Stadt in den nächsten Jahren ihr Leben verändern würde. Kurz darauf sollten ihr zum einzigen Mal in den nächsten fünf Jahren die wirren Methoden der uniinternen Bürokratie in die Hände spielen: bei der auf ominösen Zufallsprinzipien basierenden Verteilung sogenannter „Wahlbereichsplätze“ bekam Maria einen Platz in der Theaterwissenschaft, wo sie die anderen FormLos-Mädchen kennenlernte. Maria erkannte die Schicksalhaftigkeit dieses Umstandes sofort und verteidigte ihren Platz bis zum Ende des Bachelors wie eine Löwin. Besagtes Ende des Studiums kam irgendwie schneller, als gedacht. Maria mit ihren damals 21 Lenzen wusste nicht so recht, was sie nun vom Leben verlangen sollte. Bescheidenheit war schon immer ihre Stärke, weshalb sie ganz unten anfing: als Praktikantin an Theatern und auf Theaterfestivals schlug sie sich tapfer durch. Eigentlich wollte Maria aber schon immer schreiben. Als ihr dann das Theater dazwischenfunkte, stand ihre Treue zur Literatur plötzlich vor einer großen Zerreißprobe. Heute studiert Maria in den nun endlich letzten Zügen den Master (Germanistik – kein Kommentar) und weiß, dass kein Grund zur Monogamie besteht. Ihre Zukunft wird das Schreiben sein. Und das Theater.

 

FabienneFabienne ist voller Gegensätze. Laut und wild, still und handzahm. All das vereint sie in ihrer Welt. Aufregend und überraschend, absehbar und einfach. Das Studium der Theaterwissenschaft genießt sie, aber freut sich auch über ihre Arbeit als Praktikantin am Neuen Schauspiel Leipzig und im zeitraumexit in Mannheim. Sonst pendelt sie zwischen verschiedenen sozialen und künstlerischen Projekten  hin und her. Wenn Fabienne gerade nicht auf ihrem Fahrrad von einem Teil ihrer Welt zum anderen unterwegs ist,  tanzt sie sich mit viel Freude über Feierabend die Seele aus dem Leib, trinkt Kaffee mit Freunden oder liegt am Cospudener See, immer gespannt, was wohl kommen mag.

 

 

Felicia

Nachdem Felicia als Regieassistentin am Hessischen Landestheater gearbeitet hat, war es ihr eine Wonne, im Zuge des Theaterwissenschaftsstudiums an der Uni Leipzig ein theoretisches Fundament zum Gegenstand Theater zu erhalten. Und weil sie gerade so in Fahrt war und Leipzig so eine schöne Stadt ist, hat sie nach dem Bachelor gleich noch den Master drangehangen. Felicia findet Theater für ein jüngeres Publikum ziemlich wichtig und hochinteressant. Außerdem findet sie die deutsche Gebärdensprache sehr schön und faszinierend. Eines Tages möchte sie Theater für ein junges Publikum und Gebärdensprache auf eine solche Weise miteinander verbinden, dass die Stücke für Nichthörende und Hörende gleichermaßen interessant sind. FormLos bedeutet für sie, etwas gefunden zu haben, wo sie mit Menschen, die sie sehr mag und wertschätzt, gemeinsam Dinge ausprobieren kann. Für sie ist die Arbeit an den Kollektivstrukturen ebenso elementar wie die Fokussierung auf die künstlerischen Prozesse.